Elektronikstandort Leipzig – Leesys Unternehmensgeschichte

Unternehmensgeschichte Leesys

Leesys-Erfahrung seit mehr als 100 Jahren – von der Fabrik für Transformatoren zum EMS-Dienstleister. „Wir sind ein Start-Up mit 100-jähriger Erfahrung.“

 
Dr. Dietz & Ritter – Fabrik für Radio-Erzeugnisse und Transformatoren

Mit Beteiligung von Körting & Mathiesen gründeten 1925 zwei vormalige Mitarbeiter der Firma, der Kaufmann Oswald Ritter und der Techniker Wilhelm Dietz, in Leipzig-Stötteritz die Dr. Dietz & Ritter GmbH, Fabrik für Radio-Erzeugnisse und Transformatoren und legten so den Grundstein für den Elektronikstandort Leipzig. Firmensitz waren die ehemaligen Betriebsräume der Graphischen Kunstanstalt Dr. Trenkler & Co. in der Eichstädtstraße 11. Der Betrieb produzierte zunächst Transformatoren, Kraftverstärker und dynamische Lautsprecher unter Lizenz des amerikanischen Unternehmens Magnavox.
 
1948 erfolgte die Enteignung des Werkes in Leipzig, das im Herstellerverband Rundfunk- und Fernmelde-Technik (RFT) der DDR aufging.

 

VEB Nachrichtenelektronik

Eine große Anzahl ursprünglich selbstständiger kleinerer und größerer Geräte- und Apparatehersteller für Radio- und Telekommunikationstechnik wurden im Laufe der Geschichte der DDR verstaatlicht und im RFT zusammengefasst. Aus einigen dieser Unternehmen wurde die VVB RFT Radio und Fernmeldetechnik Leipzig gebildet, aus dem später das VEB RFT Kombinat Nachrichtenelektronik hervorging, so dass der Elektronikstandort Leipzig bestehen blieb.

 
Übernahme durch die Siemens AG und Gründung der Leesys

Die Siemens AG übernahm 1990 ehemals volkseigene Betriebe, darunter den Elektronikstandort Leipzig und mit ihm die VEB Nachrichtenelektronik.

 
Am 01.07.1990 erfolgte daraus die Gründung der „Nachrichtenelektronik Leipzig GmbH i.A.“, der „Elektroakustik Leipzig GmbH“ und der „industry engineering GmbH“.

 
Mit der Fertigung der Telefonanlage HICOM100 und der EWSD Flachbaugruppenfertigung für Siemens wurde bereits im März 1990 begonnen.

 
Am 01.11.1990 erfolgte die Gründung der Siemens Kommunikationstechnik GmbH Leipzig, als Gemeinschaftsunternehmen der Siemens Bereiche Öffentliche Kommunikationsnetze und Private Kommunikationssysteme.

 
Bis zum Umzug im Jahr 1999 an den heutigen Standort in der Hertzstraße wurden am Standort in der Melcherstraße neben Nebenstellenanlagen auch Stromversorgungen gefertigt. Seit dem Fertigungsbeginn der Business Phones im Jahr 1997 haben bis jetzt mehr als 28 Millionen Telefone das Werk verlassen. Im Jahr 2003 liefen die ersten Wireless Modules vom Band. Bis heute konnten knapp 84 Millionen Module geliefert werden.   

 
Der Fertigungsstandort erweiterte 2010 sein Angebot auch für Kunden außerhalb des direkten Siemens-Umfeldes. Electronic Manufacturing Services, Kunststofffertigung und Komplettgeräte, von der Einzelserie bis zur großvolumigen Massenfertigung wurden somit einem neuen Markt angeboten.

 
2012 erfolgte dann der nächste logische Schritt: Die Umfirmierung zur Leesys – Leipzig Electronic Systems GmbH. Mit dem Namen „Leipzig Electronic Systems“ erfolgte ein deutliches Bekenntnis zum Elektronikstandort Leipzig, wo vor beinahe 100 Jahren das Vorgänger-Unternehmen gegründet worden war. Der Leipziger Standort und die Marke „Made in Germany“ sind erfolgreich in der Lage, mit asiatischen Produktionen zu konkurrieren.

 
2014 übernahm die Quantum Capital Partners AG aus München das Leipziger Unternehmen und sicherte somit die weitere Zukunft des Elektronikstandortes Leipzig.  

 

Leesys – Eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft

2014 übernahm die Quantum Capital Partners AG das Leipziger Werk. Quantum Capital Partners (QCP) ist eine internationale, stark wachsende Beteiligungsgesellschaft mit Hauptsitz in München. Zusammen werden Chancen und Potenzial für den nachhaltigen Erfolg der Leesys identifiziert.

Somit sichert die Leesys – Leipzig Electronic Systems GmbH die weitere Zukunft des Elektronikstandortes Leipzig.
Sichere Hardware für eine sichere Kommunikation, das ist die Leesys-Vision für die Zukunft – Made in Germany!