Elektromobilität - Erst die Autos oder erst die Ladesäulen - 08/2019

Das Thema Elektromobilität ist hoch aktuell. Der Automobil Cluster Ostdeutschland (ACOD), wollte den Stand der Lade-Infrastruktur für Elektromobilität in Sachsen diskutieren. Als geeigneten Rahmen hat Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer des Automobil Cluster Ostdeutschland e.V. (ACOD), den Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Martin Dulig zu der Leipziger Firma Leesys – Leipzig Electronic Systems eingeladen.

 
Bei dem Electronic Manufacturing  Services (EMS) Fertiger Leesys werden für unterschiedliche Kunden verschiedene Elektronikkomponenten für die Elektromobilität hergestellt, so zum Beispiel Ladesäulen, Kommunikationsmodule und alternative Radantriebe.

 

Hr. Nagel, Hr. Smoktun, Hr. Dr. Karden, Hr. Dulig, Hr. Laneus, Fr. Schulze, Hr. Dr. Katzek (v.l.n.r.)

Diskutiert wurde angeregt über das sogenannte "Henne-Ei-Prinzip" der Elektromobilität. Braucht es also zuerst eine Infrastruktur, um der E-Mobilität zum Durchbruch zu verhelfen, oder muss erst ein ausreichender Bedarf an Elektrofahrzeugen im Markt unterwegs sein.

 
Für Leesys ist die Elektromobilität enorm wichtig. Geschäftsführer Dr. Arnd Karden beschreibt die Situation so: "Zusammen mit unseren Kunden haben wir sehr innovative Produkte entwickelt, die der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen können. Nur mit der Elektromobilität wird Deutschland die international festgelegten Klimaziele erreichen können. Jetzt gilt es, möglichst schnell landes- und bundesweit konzertierte Aktionen zur Implementierung der Elektromobilität umzusetzen."

 
Einig waren sich Staatsminister Martin Dulig, Dr. Jens Katzek und Dr. Arnd Karden, dass die Elektromobilität eine der künftig sehr wichtigen Mobilitätsformen sein wird.

 
Abgerundet wurde der Besuch mit einem Rundgang durch das hochmoderne Werk der Leesys.
Der Leiter Technologie der Leesys, Olaf Laneus, erläuterte die Prozessschritte des Electronic Manufacturing Services Dienstleisters Leesys: "Wir setzen sehr stark auf Automatisierung in allen Prozessschritten. Nur so erreichen wir die Qualität-, Kosten- und Mengenziele unserer Kunden.

 
Staatsminister Martin Dulig und Dr. Jens Katzek zeigten sich beeindruckt. "Sie haben hier ein hochmodernes Werk", stellte Staatsminister Dulig fest, "und wir freuen uns, dass hier in Sachsen diese innovativen Produkte hergestellt werden."