Ein Tag bei Leesys - Das war „Genial sozial“ – 07/2019

Es ist mitten in der Woche und doch kein normaler Schultag: Interessierte Schülerinnen und Schüler arbeiten traditionell am letzten Dienstag vor den Sommerferien in der Elektronikfertigung bei Leesys und verdienen sich damit im Rahmen des sachsenweiten „Genial Sozial“-Aktionstages den ersten Lohn.

 
So auch Michelle Vongehr und Melina Hahn aus dem Leipziger Gustav-Hertz-Gymnasium und Justin Kießling von der Brandiser Oberschule.

 
Mit dem Scanner in der Hand, um Informationen über die Herstellung der Leiterplatten einzuscannen und abzulesen oder am Tester für den Funktionstest - die Schülerinnen und Schüler arbeiteten auch in diesem Jahr begeistert mit. Mit ihren weißen Kitteln sind sie nicht nur optisch für einen Tag fester Bestandteil des Teams im Fertigungsbereich der Leesys.

 

Genial Sozial bei Leesys
Genial Sozial 2019

Anstrengender als in der Schule, lautete ihr Fazit, aber auch interessant. Großes Lob bekundete die Produktionsbetreuerin Viola Günther: „Die Schüler sind sehr engagiert, stellen viele Fragen und haben Spaß an der Arbeit.“

 
Der Aktionstag wird von der Sächsischen Jugendstiftung initiiert. In ganz Sachsen nehmen 30.000 Jugendliche aus 276 Schulen teil. Leesys ist einer von vielen Arbeitgebern aus der Region, die die Schüler von Leipziger Schulen einen Tag lang beschäftigten. „Die Jugendlichen spenden den eigenen Lohn“, erläutert Lydia Haferkorn, Projektleiterin der Sächsischen Jugendstiftung. Die Beträge aller würden dann addiert und an die Stiftung überwiesen.

 
Grundsätzlich werden 50 Prozent der Gelder für verschiedene Entwicklungsprojekte verwendet, mit denen junge Menschen in von Armut geprägten Regionen eine bessere Chance auf Schulbildung erhalten. 30 Prozent gehen an die teilnehmenden Schulen für eigene Projekte und 20 Prozent der Einnahmen werden für die Jugendbildungsarbeit mit den Teilnehmenden und der Organisation von „Genial Sozial“ eingesetzt.